Rückgang der Getreideernte in Brandenburg

Brandenburgs Landwirte rechnen in diesem Jahr mit einer Getreideernte von voraussichtlich mehr als 2,3 Millionen Tonnen. Dies stellt einen Rückgang von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte.

Winterweizen wird 2026 auf einer Fläche von 164.500 Hektar geerntet.

Der erwartete Ertrag beträgt 60 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha). 2025 waren es noch 63 dt/ha.

Die zu erwartende Erntemenge von 987.400 Tonnen läge damit um 3 Prozent unter der des Vorjahres. Das Ergebnis entspricht aber dem Niveau des langjährigen Mittels.

Beim Roggen, dessen Drusch auf einer Fläche von 121.500 Hektar erfolgt, wird ein Hektarertrag von 39 Dezitonnen erwartet.

2025 waren es noch knapp 42 dt/ha. Die Roggenernte wird voraussichtlich 469.100 Tonnen betragen.

Damit fiele sie so niedrig aus wie seit 1992 nicht mehr. Damals wurden 364.000 Tonnen geerntet.

Für Triticale, eine Kreuzung aus Winterweizen und Roggen, wird derzeit ein Ertrag von 46 dt/ha prognostiziert.

Das entspricht dem Vorjahreswert. Bei der Erntemenge wird mit einem Rückgang um 3 Prozent auf 130.500 Tonnen gerechnet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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