Eintracht Frankfurt hat Torhüter Noah Atubolu verpflichtet. Wie Eintracht Frankfurt am Freitag mitteilte, wechselt der 24-Jährige leihweise bis Saisonende vom Bundesligakonkurrenten SC Freiburg nach Frankfurt; der hessische Bundesligist sicherte sich eine Kaufoption, die unter bestimmten Voraussetzungen in eine Kaufverpflichtung umgewandelt wird.
Atubolu wurde 2002 in Freiburg geboren und kam mit 13 Jahren in die Nachwuchsakademie des SC Freiburg. Mit 18 debütierte er in der U23, stieg mit ihr in die Dritte Liga auf und wurde mit ihr 2022/23 Vizemeister. Mit 21 Jahren wurde er Stammtorhüter der Freiburger Profis. In seiner ersten Profisaison blieb er in Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal 15-mal ohne Gegentor. Später stellte er mit 609 Minuten ohne Gegentor einen Vereinsrekord auf und markierte mit fünf parierten Elfmetern in Folge eine Bundesliga-Bestmarke.
Der 1,90 Meter große Torhüter hatte großen Anteil an der Qualifikation Freiburgs für die Europa League und stand in der Saison 2025/26 in allen 15 Partien auf dem Weg ins Finale, in denen er nur 13 Gegentore kassierte. Insgesamt absolvierte er 125 Pflichtspiele für Freiburgs Profis und 81 Partien für die zweite Mannschaft. International kam er für die U17, U19 und U20 auf zehn Einsätze, für die U21 auf 22 Spiele; im Sommer 2025 wurde er mit der U21 Vizeeuropameister.
Sportvorstand Markus Krösche bezeichnete Atubolu als „starken, ambitionierten und bereits sehr erfahrenen“ Torhüter, der der Mannschaft wichtige Impulse geben könne. Atubolu selbst sagte, er kenne Stadt, Klub und Stadion und freue sich auf die neue Herausforderung.
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