Deutsche Wohnimmobilienpreise steigen seit Frühjahr 2025 schwächer als europäischer Durchschnitt

Der Kaufpreisanstieg für angebotene Wohnimmobilien in Deutschland bleibt seit dem Frühjahr 2025 deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt zurück. Das zeigt der European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), der am Mittwoch vorgestellt wurde.

Im Juli 2026 stieg der Angebotspreisindex für das deutsche Kaufsegment gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent, während der EREI im europäischen Mittel um 0,1 Prozent nachgab. Seit März 2025 betrug der Anstieg in Deutschland 2,5 Prozent im Vergleich zu 6,6 Prozent in Europa.

Michael Koetter, Leiter der Abteilung Finanzmärkte und Vizepräsident am IWH, sagte, dass Angebotspreise nicht dasselbe wie die tatsächlich gezahlten Kaufpreise seien. „Sie zeigen jedoch früh und auf kleiner regionaler Ebene, wo Wohnen beispielsweise besonders teuer ist und wie sich Märkte auseinanderentwickeln.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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