US-Börsen uneinheitlich nach starken Arbeitsmarktdaten

Die US-Börsen haben am Freitag nach den mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten und vor einem wegen Feiertag am Montag langen Wochenende uneinheitlich geschlossen.

Der Dow ging bei 53.414 Punkten 0,5 Prozent schwächer aus dem Handel, an der Nasdaq legte der Index mit den 100 wichtigsten Werten aber um 0,2 Prozent zu auf 29.544 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 pendelte sich dazwischen ein und schloss schließlich um 0,4 Prozent tiefer bei 7.719 Punkten.

Ein stärker als erwarteter Anstieg der Arbeitsplätze in den USA hatte Aktien und kurzfristige Anleihen belastet. Der Grund: Wenn es weniger Arbeitslose gibt, steigt die Kaufkraft, damit die Preise und schließlich die Inflation. So wurden die Wetten bereits erhöht, dass die Federal Reserve in diesem Monat die Zinsen anheben wird.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1613 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8611 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich auch schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.430 US-Dollar gezahlt (-1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 122,66 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg dagegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 96,10 US-Dollar, das waren 58 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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