AfD-Chefin Weidel stellt Wüsts Demokratieverständnis infrage

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel hat NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) für seinen Vorschlag zu einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung eines AfD-Verbots scharf kritisiert. Der Vorschlag sage viel über Wüsts Demokratieverständnis aus, sagte Weidel dem Fernsehsender „Welt“.

„Ich musste lachen, als ich das gelesen habe, dass Herr Wüst tatsächlich diese Arbeitsgruppe zum Verbotsverfahren der Alternative für Deutschland anstrebt“, so Weidel. Es sage eigentlich eher etwas über Wüst und sein Demokratieverständnis aus als über die AfD. Das scheine einherzugehen mit den desaströsen Wahlergebnissen.

„Da muss man dann schnell mal die stärkste Kraft verbieten wollen. Also, ich wünsche ganz viel Vergnügen dabei“, sagte die AfD-Chefin. Man sollte sich eigentlich eher mit den Problemen der Menschen in diesem Land beschäftigen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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