Bildungsmonitor 2026: Sachsen erneut auf Platz 1, Bremen bleibt Schlusslicht

Sachsen hat im sogenannten Bildungsmonitor 2026 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erneut den ersten Platz im Bildungsranking der deutschen Bundesländer belegt. Wie die INSM am Montag mitteilte, landet Bayern auf dem zweiten Platz. Dahinter folgen Hamburg, Baden-Württemberg und das Saarland. Am Ende des Feldes liegen Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, Schlusslicht bleibt Bremen.

Der Bildungsmonitor zeigt, dass das Bildungsniveau in allen Bundesländern gesunken ist und der Bildungserfolg stark von der sozialen Herkunft abhängt. Trotz einer Zunahme der Bildungsmobilität bleibt diese schwach ausgeprägt. Studienleiter und Bildungsökonom Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft erklärte, dass Bildung in Deutschland weiterhin Aufstieg ermögliche, jedoch auch die Bildungsarmut gestiegen sei. Der Bildungserfolg entscheide zunehmend darüber, ob Menschen dauerhaft am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Ein weiteres Problem ist der hohe Anteil an jungen Erwachsenen ohne formalen Berufsabschluss, der den Fachkräftemangel verschärft und die wirtschaftliche Entwicklung belastet. INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben bezeichnete den Bildungsmonitor als „Armutszeugnis“ für den Bildungsstandort Deutschland und forderte gezielte Reformen von der frühkindlichen Bildung bis zur beruflichen Nachqualifizierung.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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