UN-Menschenrechtsrat: Deutschland für 2027 bis 2029 gewählt

Deutschland ist in den UN-Menschenrechtsrat gewählt worden.

In der UN-Generalversammlung in New York stimmten am Dienstag 163 Mitglieder dafür, Deutschland von 2027 bis 2029 in das Gremium aufzunehmen. Weitere Mitglieder werden Brasilien, Burundi, die Dominikanische Republik, Ghana, Irland, Japan, Jordanien, Kuwait, Nepal, Nigeria, die Republik Moldau, die Ukraine, Uruguay und Sambia.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) dankte der UN-Generalversammlung für ihr Vertrauen. „Wir werden uns dieses Vertrauens würdig erweisen“, sagte er. „Wir stehen an der Seite aller Menschen in Not und setzen uns für den Erhalt ihrer Rechte ein.“ Man werde die Mitgliedschaft nutzen, um gemeinsam mit Partnern den Menschenrechtsrat zu stärken und den Schutz von Menschenrechten weltweit zu verbessern.

„Kein Mensch darf dafür bestraft werden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu fordern. Kinder müssen die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen – unabhängig von ihrem Geschlecht“, forderte Wadephul. „Alle Menschen müssen sicheren Zugang zu Trinkwasser haben. Diese Beispiele zeigen, dass Menschenrechte keine abstrakten Formeln sind. Im Gegenteil: Sie sind die Grundlage für ein Leben in Würde. Menschenrechte zu verletzen bedeutet auch, grundlegende menschliche Errungenschaften zu bedrohen.“

Man sei fest entschlossen, diese Errungenschaften und die Würde jedes und jeder Einzelnen zu verteidigen. „Das hat unsere Bewerbung für einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat in Genf geleitet – und das wird auch unser Handeln dort bestimmen“, sagte der Außenminister.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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