US-Börsen brechen ein: Dow minus 3,4 Prozent, Nasdaq 100 minus 6,3 Prozent

Die US-Börsen haben am Donnerstag kräftig nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.523 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 3,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.354 Punkten 4,4 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 26.630 Punkten 6,3 Prozent im Minus.

Die Zugewinne nach dem Wahlsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen gingen an den US-Börsen am Donnerstag wieder verloren. Insbesondere die Aktien von Firmen, die bisher vom Hype um sogenannte „Künstliche Intelligenz“ profitiert hatten, stehen unter Druck. Gegen sie war der Gegenwind bei den Wahlen besonders harsch: In einer Umfrage für CNBC erklärte die Mehrheit der Befragten, dass KI ein entscheidender Faktor für ihre Wahlentscheidung war.

Konkrete Moratorien über Rechenzentren standen in mindestens 40 Wahlbezirken in 10 Bundesstaaten auf dem Wahlzettel. Die Wähler stimmten fast überall für Beschränkungen oder gegen Erleichterungen beim Bau von Rechenzentren. Am Freitag sprachen sich mehrere Abgeordnete, darunter Bernie Sanders, gar für ein nationales KI-Rechenzentren-Moratorium aus.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1217 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8915 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.084 US-Dollar gezahlt (+0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,06 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 98,55 US-Dollar, das waren 4,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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