Studie zeigt gemischte Arbeitsmarktentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern

Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Mecklenburg-Vorpommern über 24 Jahre untersucht. Wie die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilten, zeigt die Analyse von 1999 bis 2023 sowohl positive als auch negative Trends in den verschiedenen Regionen des Bundeslandes.

Laut der Untersuchung ging die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Betrachtungszeitraum um 4,4 Prozent zurück.

Während die Hansestadt Rostock signifikante Beschäftigungsgewinne verzeichnen konnte, erreichten alle anderen Landkreise und Schwerin nach zwischenzeitlichen Einbrüchen höchstens wieder das Niveau von 1999 oder blieben darunter. Positive Effekte gingen von der Branchenstruktur, der Betriebsgrößenstruktur und der Qualifikationsstruktur aus.

Arbeitsminister Wolfgang Blank sagte, dass die Wirtschaft des Landes durch ihre klein- und mittelständische Struktur sowie Zukunftsbranchen wie die Gesundheitswirtschaft vergleichsweise robust aufgestellt sei.

Gleichzeitig sei die Fachkräftesicherung zur zentralen Aufgabe geworden, weshalb die Landesregierung ihre Maßnahmen in einer Fachkräftestrategie bündele.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Hansa Rostock verpflichtet Ouassim Karada

    Hansa Rostock hat Ouassim Karada verpflichtet. Der 20-jährige Rechtsverteidiger wechselt auf Leihbasis von Eintracht Frankfurt II zum FCH und hat bereits mit der Mannschaft im Trainingslager in Neuruppin begonnen. Karada…

    86-Jähriger stirbt bei Unfall auf der B194 bei Demmin

    Ein 86-jähriger Mann ist bei einem Unfall auf der B194 zwischen Demmin und Borrentin verstorben. Nach Angaben der Polizei kam der Mann vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme mit seinem Fahrzeug von…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert