Dobrindt will mehr KI-Einsatz gegen hybride Bedrohungen und Spionage

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will im Kampf gegen hybride Bedrohungen aus dem Ausland stärker auf den Einsatz von sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ setzen.

„Künstliche Intelligenz muss in den Nachrichtendiensten bei der Abwehr hybrider Bedrohung stärker zum Einsatz kommen als bisher“, sagte Dobrindt den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). „Wir müssen in Deutschland technisch, juristisch und organisatorisch aufrüsten.“ Dafür werde es „starke finanzielle Ausstattung“ für die Sicherheitsbehörden geben, hob der Minister hervor.

Die hybriden Bedrohungen durch Sabotage und Spionage steigen laut Dobrindt ständig an. „Wir spüren das sehr stark bei Angriffen auf unsere Infrastruktur. Angreifer versuchen sowohl zivile Ziele wie Energieversorgung und Schienennetze zu stören als auch militärische Ziele wie Kasernen ins Visier zu nehmen“, sagte der CSU-Politiker.

Auch auf der am kommenden Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz (IMK) in Bremerhaven diskutieren die Länder mit dem Bund über die bessere Abwehr hybrider Bedrohungen. Das geht aus einem Entwurf für die Beschlussvorlage zur IMK hervor, über den die Funke-Zeitungen berichten. Die Maßnahmen gegen Sabotage, Spionage und Desinformation von Bund und Ländern müssten „zielgerichteter“ und „effizienter“ gestaltet werden, heißt es darin.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Ifo-Exporterwartungen im Oktober deutlich gestiegen: Höchster Wert seit Februar 2022

    Die Stimmung unter den Exporteuren in Deutschland hat sich im Oktober deutlich gebessert. Die Ifo-Exporterwartungen stiegen auf 12,2 Punkte, nach 9,0 Punkten im September. Das ist der höchste Wert seit…

    Auto fährt bei Hannover in Menschengruppe – Polizei gibt Schüsse auf Fahrzeug ab

    In Neustadt am Rübenberge bei Hannover ist am späten Montagabend ein Auto offenbar gezielt in eine Menschengruppe gefahren. Dabei wurden Polizeiangaben zufolge bis zu fünf Personen verletzt. Lebensgefahr soll nicht…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert