Rostock passt Abfallgebühren ab 2026 an

Die Abfallgebühren in Rostock werden voraussichtlich zum 1. Januar 2026 steigen. Das Amt für Umwelt- und Klimaschutz teilte mit, dass die Behältergebühr um durchschnittlich 1,3 Prozent erhöht wird, was bei einer 120-Liter-Restmülltonne mit 14-täglicher Leerung einer jährlichen Mehrbelastung von 0,88 Euro entspricht.

Die Abfallverwertungsgebühr steigt hingegen deutlich stärker – um 14,9 Prozent mit Biotonne und 19,7 Prozent ohne Biotonne.

Als Gründe für die Anpassungen nennt die Behörde bundesweite Klimaschutzvorgaben wie steigende CO2-Kosten nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz und Vorgaben für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Zudem führen neu vergebene Leistungen in der Sperrmüllentsorgung, höhere Personal- und Betriebskosten sowie Investitionen in IT-Systeme und moderne Recyclinghöfe zu den Gebührenerhöhungen.

Die Beschlussfassung durch die Bürgerschaft ist für den 19. November 2025 vorgesehen.

Trotz der Erhöhung bleibt 2027 eine weitere Gebührenanpassung aus. Rostock setzt weiter auf Services wie die Sperrmüll- und Elektroschrottabholung am Grundstück sowie vier Recyclinghöfe, darunter der Standort in Toitenwinkel.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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