Fast 30 tägliche Beschwerden über Fake-Shops in Mecklenburg-Vorpommern

Verbraucherschutzministerin Jacqueline Bernhardt warnt anlässlich des Black Friday vor Fake-Shops im Internet. Sie teilte mit, dass bei den Verbraucherzentralen im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Beschwerden eingegangen seien, was statistisch fast 30 Beschwerden täglich entspreche.

Für die ersten drei Quartale 2025 seien bereits rund 8.000 Beschwerden gemeldet worden.

Bernhardt riet Verbrauchern, niemals vorschnell auf Enter zu drücken, wenn ein superbilliges Angebot locke. Lieber zweimal zu checken, als sich über kriminelle Abzocke zu ärgern, die womöglich noch in der Schuldenfalle ende.

Die Vorständin der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern, Wiebke Cornelius, ergänzte, der Trend einer Zunahme von Fake-Shops halte an.

Seit 2020 stiegen die Zahlen kontinuierlich. Statistisch seien zwölf Prozent der Verbraucher, die Online-Shops nutzten, innerhalb der letzten zwei Jahre Opfer eines Fake-Shops geworden.

Der Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentralen wurde 2024 knapp drei Millionen Mal genutzt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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