Linke fordert Verhandlungen über Abrüstungsverträge in Mecklenburg-Vorpommern

Der friedenspolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Koplin, hat die Bundesregierung aufgefordert, eine Initiative für neue Abrüstungsverhandlungen nach dem Vorbild der „START-Verträge“ zu auf den Weg zu bringen. Er schlug vor, ein entsprechendes internationales Treffen im Bundesland auszurichten, teilte die Fraktion am Dienstag mit.

Koplin begründete den Vorstoß mit der besonderen Betroffenheit Mecklenburg-Vorpommerns als „logistische Drehscheibe der NATO in Richtung Osten“.

Truppentransporte und Manöver in der Ostseeregion zeigten, dass mögliche Konflikte unmittelbare Auswirkungen auf das Land haben könnten. Daher bestehe ein ureigenes Interesse an Deeskalation und aktiver Diplomatie.

Ein solches Treffen solle Vertreter von Regierungen, Parlamenten, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um über neue Mechanismen der Rüstungsbegrenzung zu beraten.

Mecklenburg-Vorpommern solle nicht Hinterland eines neuen Wettrüstens, sondern Standort einer aktiven Friedenspolitik sein, so der Abgeordnete.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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