Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist bei einem Putenbestand mit etwa 13.500 Tieren die Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Das teilte das brandenburgische Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz am Sonntag mit.
Der Betrieb war wegen erhöhter Tierverluste aufgefallen.
Das Landeslabor Berlin-Brandenburg wies am 6. Februar das aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N1 nach. Das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut, bestätigte die Ergebnisse am Folgetag.
Der betroffene Bestand wurde umgehend gesperrt.
Der Landkreis hat eine Tierseuchenallgemeinverfügung erlassen. Diese sieht die tierschutzgerechte Tötung der Tiere sowie die Einrichtung einer mindestens drei Kilometer großen Schutzzone und einer mindestens zehn Kilometer großen Überwachungszone um den Betrieb vor.
Es handelt sich um den 18. Geflügelpestausbruch in einem Nutzgeflügelbestand in Brandenburg seit Herbst 2025.

