Brandenburger Grüne fordern mehr Tempo bei Industriepolitik nach IG-Metall-Plan

Die Brandenburger Grünen haben die Landesregierung aufgefordert, den von der IG Metall vorgestellten „Masterplan Jobs 2040“ entschlossen umzusetzen. Der Grünen-Landesvorsitzende Clemens Rostock teilte am Dienstag mit, der Plan zeige, dass Klimaschutz, starke Wirtschaft und gute Arbeitsplätze zusammengehören.

Brandenburg müsse seinen Standortvorteil durch erneuerbare Energien nun endlich in mehr regionale Wertschöpfung und sichere Jobs umwandeln.

Rostock erklärte, die Voraussetzungen für die Wirtschaft seien deutlich besser, als die oft schlechte Stimmung vermuten lasse. Es brauche jetzt insbesondere aus den ostdeutschen Ländern ein klares Gegengewicht zu wirtschaftsfeindlichen Blockade-Ideen gegen erneuerbare Energien und den Angriffen auf den Sozialstaat.

Der Masterplan dürfe kein Papier für die Schublade sein, sondern sei ein klarer Arbeitsauftrag.

Der IG-Metall-Plan skizziert eine industriepolitische Strategie für Ostdeutschland mit dem Ziel, Beschäftigung zu sichern und den ökologischen sowie digitalen Wandel aktiv zu gestalten. Zentrale Elemente sind die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten, der Ausbau der Kreislaufwirtschaft und die Nutzung erneuerbarer Energien als Standortvorteil.

Rostock sieht in dem Vorschlag eine gute Grundlage für den weiteren Dialog zwischen Gewerkschaften, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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