Mexiko: Gewaltausbrüche nach Tötung von Drogenboss „El Mencho“

In Mexiko ist es nach der Tötung eines mächtigen Drogenbosses zu weitreichenden Gewaltausbrüchen gekommen.

Die mexikanischen Sicherheitskräfte hatten den als „El Mencho“ bekannten Anführer des Kartells CJNG während einer Operation im westlichen Bundesstaat Jalisco getötet. Das Kartell reagierte mit massiven Straßenblockaden. In fast einem Dutzend mexikanischer Bundesstaaten brannten am Sonntag Fahrzeuge. Die Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco, Guadalajara, verwandelte sich in eine Geisterstadt, während die Bevölkerung Schutz suchte.

Der Kartellboss war bei einer Razzia in der Stadt Tapalpa verwundet worden und später während des Transports nach Mexiko-Stadt gestorben. Der Bundesstaat Jalisco ist die Basis des Kartells, das für den Handel mit großen Mengen Fentanyl und anderen Drogen in die Vereinigten Staaten bekannt ist. Die US-Regierung unterstützte die mexikanischen Behörden nach eigenen Angaben mit Geheimdienstinformationen bei der Operation.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Nach CSD-Attacke: Rufe nach schneller Verabschiedung von Sicherheitsgesetzen

    Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD werden erste Rufe nach Konsequenzen laut.Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fordert nach dem mutmaßlichen Anschlag in Berlin die sofortige Verabschiedung aller…

    Waldsiedlung Zehlendorf als Unesco-Welterbe anerkannt

    Die Waldsiedlung Zehlendorf ist als Teil der Siedlungen der Berliner Moderne in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen worden. Das Unesco-Welterbekomitee beschloss dies auf seiner Sitzung in Busan in Südkorea.Damit umfasst…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert