UN-Generalsekretär verurteilt tödlichen Angriff auf Blauhelme im Libanon

UN-Generalsekretär António Guterres hat den jüngsten tödlichen Angriff auf die Blauhelm-Mission im Libanon verurteilt. Der Generalsekretär verurteile den Angriff vom Samstag, bei dem ein französischer Soldat getötet und drei weitere verletzt wurden, auf das Schärfste, sagte der Sprecher von Guterres.

Nach einer vorläufigen Einschätzung der Unifil gerieten die Friedenstruppen unter Beschuss durch nichtstaatliche Akteure, vermutlich die Hisbollah, während sie einen Ort untersuchten, an dem Berichten zufolge mutmaßliche improvisierte Sprengsätze auf einer Straße zwischen zwei Stellungen der Vereinten Nationen im Einsatzgebiet im Südlibanon platziert worden waren. Es ist bereits der dritte Vorfall in den letzten Wochen, der zum Tod von bei der Unifil eingesetzten Friedenssoldaten geführt hat und sich trotz der am 16. April verkündeten zehntägigen Waffenruhe ereignet hat.

Guterres rief alle Akteure auf, die Einstellung der Feindseligkeiten zu respektieren und das Feuer einzustellen. Zudem müssten sie ihren Verpflichtungen nach dem Völkerrecht nachkommen und die Sicherheit des UN-Personals sowie die Unverletzlichkeit von UN-Eigentum und -Vermögenswerten jederzeit gewährleisten. Angriffe auf Friedenssicherungskräfte müssen aufhören.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Phishing-Angriffe auf Signal: Zwei Bundesministerinnen im Visier von Hackern

    Die Phishingkampagne gegen Nutzer des Messengerdiensts Signal hat offenbar das Bundeskabinett erreicht.Dem „Spiegel“ zufolge sind Bildungsministerin Karin Prien (CDU) und Bauministerin Verena Hubertz (SPD) betroffen. Die Signal-Konten der beiden Politikerinnen…

    Energiekrise: Ministerin Reiche sucht neue Öl-Lieferanten und will stärkere Infrastruktur

    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will als Konsequenz aus der Energiekrise neue Öl-Lieferungen erschließen und die Widerstandsfähigkeit fossiler Infrastruktur wie Raffinerien und Pipelines stärken. „Jetzt müssen wir daran arbeiten, alle Optionen…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert