Der Immobilienmarkt in Schwerin hat sich belebt. Die Zahl der abgeschlossenen Grundstückskäufe ist um 21 Prozent gestiegen, was auf eine positive Entwicklung hinweist.
Das geht aus dem neuen Grundstücksmarktbericht der Landeshauptstadt hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in seiner jährlich stattfindenden Sitzung erörtert hat. Die Unsicherheit der Marktteilnehmer bleibt jedoch aufgrund steigender Baupreise und Bauzinsen sowie der anhaltenden Inflation spürbar.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 649 Grundstückskaufverträge abgeschlossen, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Dennoch liegt die Zahl der Verträge noch unter dem langfristigen Mittel von 750. Besonders gefragt sind Eigentumswohnungen, die einen Marktanteil von 60 Prozent ausmachen. Die Verfügbarkeit von Baugrundstücken für den Wohnungsbau bleibt jedoch gering, was zu einem Rückgang des Umsatzes bei veräußerten Flächen geführt hat.
Der Geldumsatz ist im Jahr 2025 auf 224 Millionen Euro gesunken, während der Umsatz bebauter Grundstücke von 154 Millionen Euro auf 143 Millionen Euro zurückgegangen ist.
Im Gegensatz dazu hat sich der Geldumsatz von Wohnungs- und Teileigentum stabilisiert. Die Preise für sanierte Objekte sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was auf eine anhaltende Nachfrage hinweist.
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