Im Rostocker Stadtteil Schmarl ist es am Montagabend zu einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem ein Linienbus an der Haltestelle „S Evershagen“ in der Hundsburgallee gestoppt werden musste. Das teilte das Polizeipräsidium Rostock mit.
Hintergrund war zunächst der Verdacht einer Freiheitsberaubung zum Nachteil eines 15-jährigen Deutschen durch mehrere Tatverdächtige.
Der Geschädigte sowie elf Tatverdächtige wurden im Bus angetroffen. Der 15-Jährige wies leichte oberflächliche Verletzungen auf und wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in die Universitätsmedizin Rostock gebracht.
Diese konnte er noch am selben Abend wieder verlassen.
Im Zuge der ersten Ermittlungen und Vernehmungen konnten mehrere Tatverdächtige sowie Zeugen identifiziert werden. Nach aktuellem Ermittlungsstand hat sich der Verdacht der Freiheitsberaubung nicht bestätigt.
Die Kriminalpolizei Rostock ermittelt nun wegen des Verdachts des Raubes zum Nachteil des 15-Jährigen sowie weiterer möglicher Straftaten. Die Ermittlungen dauern an.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

