In Mecklenburg-Vorpommern sollen Computer und Laptops gezielt im Unterricht eingesetzt werden, während Schülerinnen und Schüler vor übermäßigem Medienkonsum bewahrt werden. Schulen erhalten daher Empfehlungen für die Nutzung digitaler Endgeräte, die nach einem breiten Austausch mit Schulleitungsvereinigungen, Verbänden, dem Landesschülerrat und dem Landeselternrat entstanden sind.
Diese abgestimmten Empfehlungen unterstützen Schulen beim Verfassen eigener, verbindlicher Regelungen, die sie in ihren Schulordnungen festschreiben.
Bildungsministerin Simone Oldenburg betont, dass digitale Geräte wie Smartphones und Tablets zwar den Alltag erleichtern, jedoch auch Risiken wie Ablenkung und Mobbing mit sich bringen. Daher sei es wichtig, die Nutzung in Schulen so zu organisieren, dass die Chancen genutzt und die Risiken minimiert werden.
Viele Schulen haben bereits eigene Regeln erarbeitet, während andere Unterstützung bei der Aktualisierung ihrer Regelungen benötigen.
Die Empfehlungen raten vom Gebrauch privater Smartphones im Unterricht ab und empfehlen stattdessen den Einsatz schulisch administrierter Tablets. Für die Klassen 1 bis 6 ist die Nutzung privater Smartphones während des gesamten Schulbetriebs nicht gestattet, während in den Klassen 7 bis 9 Ausnahmen in pädagogisch begründeten Einzelfällen möglich sind.
In den Klassen 10 bis 12 kann die Nutzung unter klar definierten Rahmenbedingungen erlaubt werden.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

