Die Kriminalpolizei Rostock hat zwei schwere Raubstraftaten aufgeklärt. Ein 17-jähriger Tatverdächtiger wurde identifiziert und befindet sich in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.
Der Jugendliche soll am 2. Juni eine Pizzeria im Stadtteil Lichtenhagen überfallen haben.
Laut Polizei betrat der Rostocker die Pizzeria und zwang den Inhaber unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Anschließend flüchtete er mit einem E-Scooter.
Zudem steht der 17-jährige Deutsche im Verdacht, am 6. Juni einen schweren Raub in einem Supermarkt in Lütten Klein begangen zu haben. Dort bedrohte er eine 53-jährige Kassiererin mit einem Messer und forderte Bargeld.
Nachdem die Mitarbeiterin dies verweigerte, verließ der Täter die Filiale ohne Beute und flüchtete erneut mit einem E-Scooter.
Der Tatverdacht gegen den Jugendlichen, der bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten war, erhärtete sich im Laufe der Ermittlungen. Kräfte des Kriminalkommissariats Rostock nahmen den 17-Jährigen am Mittwochmorgen fest.
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden weitere Beweismittel sichergestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock erließ das Amtsgericht Rostock Haftbefehl.
Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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