Mecklenburg-Vorpommern weist Kritik am Brandschutz in Tierhaltungsanlagen zurück

Nach dem Brand einer Geflügelstallanlage bei Picher mit rund 10.000 toten Tieren hat das Bauministerium in Mecklenburg-Vorpommern Kritik an den Brandschutzvorschriften zurückgewiesen. Der Schutz von Menschen und Tieren habe oberste Priorität, teilte Minister Christian Pegel mit.

Jede Stallanlage benötige ein geprüftes Brandschutzkonzept für die Baugenehmigung.

Das Land hat 2024 eine neue Richtlinie beschlossen, die unter anderem Brandfrüherkennungssysteme, Brandschutzwände und Evakuierungspläne vorschreibt. Sie gilt für Neubauten und wesentliche Änderungen an bestehenden Anlagen.

Die Feuerwehren werden laut Pegel bereits seit 2023 frühzeitig in die Planung einbezogen.

Der Minister betonte, der Staat habe seine Pflichten erfüllt. Nun liege es auch an den Betreibern, die Vorgaben umzusetzen und ihre Anlagen auf dem neuesten Stand zu halten.

Der Brand in Picher im Landkreis Ludwigslust-Parchim hatte gezeigt, wie wichtig konsequenter Brandschutz sei.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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