US-Börsen uneinheitlich: Dow Jones steigt, Nasdaq fällt vor Fed-Zinsentscheid

Die US-Börsen haben sich am Dienstag uneinheitlich entwickelt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.999 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.550 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.970 Punkten 1,9 Prozent im Minus.

Besonderes Augenmerk werden die Anleger auf die Zinssitzung der US-Notenbank am Mittwoch legen. Verbunden mit der Hoffnung, dass eine Einigung im Iran-Krieg den Inflationsdruck senken wird, erwarten viele, dass die Fed die Leitzinsen auf dem aktuellen Niveau belässt.

Derweil sorgten Berichte, wonach die USA dem Iran im Rahmen des Abkommens zur Beendigung des Krieges den sofortigen Verkauf von Öl und Treibstoff gestatten, für einen klaren Rückgang beim Ölpreis.

Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 79,76 US-Dollar, das waren 341 Cent oder 4,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1608 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8615 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.333 US-Dollar gezahlt (+0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,02 Euro pro Gramm.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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