Das Bundesdigitalministerium und der Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor (Databund) haben eine gemeinsame „Mittelstands-Initiative“ angekündigt.
Sie unterzeichneten am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung, um die Digitalisierung und Modernisierung von Staat und Verwaltung zu beschleunigen. Ziel der Initiative sei es, die Expertise der mittelständischen IT-Branche in die Entwicklung digitaler Verwaltungsdienste und den Ausbau einer souveränen digitalen Infrastruktur einzubinden, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Die Vereinbarung stehe allen interessierten Verbänden und Unternehmen zur Mitzeichnung offen.
Staatssekretär Markus Richter erklärte, die Zusammenarbeit mit den Herstellern kommunaler Fachverfahren sowie weiteren Akteuren des digitalen Ökosystems solle sicherstellen, dass die digitale Realität der kommunalen Praxis entspricht. „Die Fachverfahrenshersteller sehen wir als Partner, die ihre Lösungen flächendeckend bereitstellen.“ Ziel sei es, schnell „spürbare Verbesserungen“ für die Bürger zu erreichen.
Databund-Chef Sirko Scheffler bezeichnete die Vereinbarung unterdessen als wichtigen Schritt für die mittelständischen IT-Unternehmen, um bei zentralen IT-Projekten der öffentlichen Verwaltung eingebunden zu werden. Die IT-Expertise auf kommunaler Ebene könne den Rollout beschleunigen und zu besseren Ergebnissen für Bürger und Wirtschaft führen. Eine digitale Möglichkeit zur Mitzeichnung der Kooperation soll in Kürze geschaffen werden.
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