Brandenburgs Landwirtschaft hat ihre Flächen neu ausgerichtet. Nach vorläufigen Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wurde auf den Äckern des Landes so viel Sonnenblumen angebaut wie seit 1991 nicht mehr.
Gleichzeitig ist der Roggenanbau auf den niedrigsten Stand seit diesem Jahr gefallen, teilte die Behörde am Freitag in Potsdam mit.
Die Statistik zeigt, dass Getreide einschließlich Körnermais weiterhin fast die Hälfte der rund 980.000 Hektar umfassenden Ackerfläche Brandenburgs einnimmt. Winterweizen bleibt dabei die bedeutendste Getreideart.
Die Behörde hat die Daten erstmals ausschließlich aus Verwaltungsdaten gewonnen, ohne zusätzliche Befragungen der Betriebe.
Die größte Sonnenblumenfläche seit der Wiedervereinigung und der gleichzeitig stark rückläufige Roggenanbau spiegeln einen Wandel in der brandenburgischen Landwirtschaft wider. Landwirte reagieren damit offenbar auf Marktentwicklungen und veränderte Anbaubedingungen.
Die endgültigen Ergebnisse der Bodennutzungserhebung werden zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.
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