Ein 43-jähriger Deutscher hat am Abend des 20. August in Rostock mehrere Bundespolizisten angegriffen. Wie die Bundespolizeiinspektion Rostock mitteilte, hatten Einsatzkräfte zuvor über die Landespolizei M-V Kenntnis von einer männlichen Person erhalten, die im Bereich des Südstadtklinikums mit einer Machete bewaffnet Personen bedroht haben soll.
Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen stellten die Polizisten den Mann im Parkhaus des Klinikums.
Er befand sich den Angaben zufolge in einem psychischen Ausnahmezustand, reagierte aggressiv und trug einen langen Schuhanzieher aus Metall bei sich. Andere Personen waren zu diesem Zeitpunkt nicht im Parkhaus.
Der Mann griff die Beamten unvermittelt körperlich an und versuchte, sie mit dem Schuhanzieher zu verletzen.
Die Bundespolizisten brachten den Angreifer mithilfe von Pfefferspray, Einsatzstock und einfacher körperlicher Gewalt zu Boden und fesselten ihn gemeinsam mit Kräften der Landespolizei. Anschließend leisteten sie Erste Hilfe für eine Verletzung des Mannes.
Die Landespolizei veranlasste die Zuführung in die Notaufnahme des Klinikums und die spätere Verlegung in das UNK Gehlsdorf. Die Beamten blieben unverletzt.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

