Der Digitalpakt 2.0 ist gestartet. Das teilte das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag mit.
Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat die Bund-Länder-Vereinbarung unterzeichnet; das Programm tritt rückwirkend zum 1. Januar in Kraft.
Mecklenburg-Vorpommern erhält aus dem Programm 42,1 Millionen Euro vom Bund. Insgesamt stellt der Bund bis zu 2,5 Milliarden Euro bereit; die Länder kofinanzieren in gleicher Höhe.
Die Bundesmittel fließen bis 2033. Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) begrüßte den Start: „Digitalisierung der Schulen ist eine Daueraufgabe.“ Sie werde an den technologischen Fortschritt angepasst.
„Wir setzen uns dafür ein, dass Schüler unter modernen Bedingungen lernen und Lehrkräfte zeitgemäß unterrichten können.“
Der Digitalpakt 2.0 umfasst drei Handlungsstränge: die Weiterentwicklung der digitalen Bildungsinfrastruktur, die digitale Schul- und Unterrichtsentwicklung und die Lehrkräftebildung. In Mecklenburg-Vorpommern sollen die Investitionsmittel vor allem in digitale Bildungsmedien, Unterrichtssoftware und Systeme zur Bereitstellung digitaler Inhalte fließen.
Zudem sollen Mindeststandards bei LAN- und WLAN-Netzen sowie digitalen Anzeige- und Arbeitsgeräten erreicht werden. Schulgebundene mobile Endgeräte für Schüler und Lehrkräfte sind ebenfalls vorgesehen.
Die Förderrichtlinie werde derzeit in Abstimmung mit Kommunen, Landkreisen und freien Schulen erarbeitet, hieß es.
Oldenburg nannte den Digitalpakt eine „echte Investition in unsere Schulen“, mit der die digitale Entwicklung in den nächsten Jahren gesichert werde.
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