Mehrere Verkehrsunfälle auf A24 und A10 in der Prignitz, in Ostprignitz-Ruppin und in Oberhavel

Mehrere Verkehrsunfälle haben von Freitag bis Sonntag auf den Autobahnen 24 und 10 in der Prignitz, in Ostprignitz-Ruppin und in Oberhavel für Einsätze gesorgt. Das teilte das Autobahnpolizeirevier Walsleben von der Polizeidirektion Nord mit.

Bei den Unfällen wurden mehrere Menschen verletzt, einige von ihnen schwer; an den Fahrzeugen entstand teils erheblicher Sachschaden.

Bereits am Freitag gegen 14:55 Uhr fuhr eine 39-jährige dänische Fahrzeugführerin eines Ford auf der A24 in Richtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Meyenburg und Pritzwalk auf einen vorausfahrenden Mercedes auf, weil der Sicherheitsabstand zu gering war. Der Mercedes wurde von einer 36-jährigen Fahrzeugführerin bei hohem Verkehrsaufkommen abgebremst.

Die Fahrzeuge blieben fahrbereit, der Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. In der Nacht zum Samstag ereignete sich auf der A24 in Richtung Hamburg zwischen Meyenburg und Putlitz ein schwerer Unfall: Gegen 03:20 Uhr fuhr der 36-jährige Fahrer eines VW ID.4 aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden VW Golf eines 52-Jährigen auf.

Der ID.4 kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich im Böschungsbereich und blieb stehen. Der Fahrer, ein 32-jähriger Beifahrer und ein 25-jähriger Insasse wurden schwer verletzt.

Der 25-Jährige war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Fahrer des VW Golf wurde leicht verletzt.

Für Rettungsmaßnahmen und Bergung war die Richtungsfahrbahn Hamburg etwa 70 Minuten gesperrt, wegen eines Rettungshubschraubers auch die Richtungsfahrbahn Berlin für etwa 30 Minuten. Der Gesamtschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt.

Am Samstag gegen 07:00 Uhr kam ein 23-jähriger Fahrer eines BMW auf der A24 in Richtung Hamburg zwischen Pritzwalk und Meyenburg von der Fahrbahn ab, weil er wegen nicht angepasster Geschwindigkeit den veränderten Fahrbahnverlauf einer Baustelle zu spät erkannte.

Er kollidierte auf Höhe des Kilometers 167 mit acht Warnbaken und wurde schwer verletzt; sein 21-jähriger Insasse blieb unverletzt. Der rechte Fahrstreifen war für etwa vier Stunden gesperrt, der nicht mehr fahrbereite BMW wurde sichergestellt, der Sachschaden beträgt etwa 10.000 Euro.

Gegen 12:45 Uhr fuhr auf der A24 in Richtung Autobahndreieck Havelland zwischen Herzsprung und Neuruppin ein 48-jähriger Fahrer eines Toyota auf einen abbremsenden Kleinlasttransporter Ford eines 37-Jährigen auf. Grund war nach Angaben der Polizei ein ungenügender Sicherheitsabstand.

An beiden weiterhin fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 7.000 Euro.

Am Samstag gegen 16:40 Uhr ereignete sich zwischen Fehrbellin und Kremmen in Fahrtrichtung Berlin eine Verkehrsunfallflucht. Ein 50-jähriger Fahrer eines Opel näherte sich rasant von hinten, gab mehrfach Lichthupe und überholte den Peugeot eines 32-Jährigen.

Beim Einscheren kollidierte der Opel seitlich mit dem Peugeot. Nachdem beide zunächst auf den Rastplatz Linumer Bruch Süd gefahren waren, entfernte sich der Opel-Fahrer, konnte aber von Kräften der Autobahnpolizei Walsleben in Marwitz festgestellt werden.

Es blieb bei leichtem Sachschaden an beiden Fahrzeugen, verletzt wurde niemand.

In der Nacht zum Sonntag gegen 03:30 Uhr verlor ein 52-jähriger polnischer Fahrer eines in Frankreich zugelassenen BMW auf der A10 in Richtung Hamburg zwischen der Anschlussstelle Oberkrämer und dem Dreieck Havelland wegen Sekundenschlafs die Kontrolle über das Fahrzeug. Der BMW kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte im Böschungsbereich mit einem Betonlager, woraufhin er in Brand geriet.

Die Insassen konnten sich noch befreien. Der Fahrer verletzte sich leicht, seine 82-jährige französische Beifahrerin schwer.

Beide kamen ins Klinikum nach Neuruppin. Die Richtungsfahrbahn Hamburg war für etwa 60 Minuten gesperrt, der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Am Sonntag gegen 08:25 Uhr wich eine 23-jährige Fahrerin eines Honda auf der A24 in Richtung Autobahndreieck Havelland zwischen Neuruppin und Neuruppin/Süd einem Hasen aus und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Der PKW blieb fahrbereit, es entstand ein Schaden von etwa 4.000 Euro.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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