Bei Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern einer rechtsextremistischen kriminellen Vereinigung sind bei den deutschen Durchsuchungsobjekten rund 33.000 Tonträger sichergestellt worden. Das teilten die Staatsanwaltschaft Rostock und das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern am Freitag mit.
Die Durchsuchungen haben am 30. September stattgefunden.
Mehr als 20.000 der Tonträger wurden nach Angaben der Behörden bei den vier Hauptbeschuldigten gefunden. Insgesamt handelt es sich um CDs, LPs und Kassetten.
Zudem wurden 130 IT-Asservate vorläufig sichergestellt. Im Bereich der Vermögensabschöpfung geht es um mehr als zwei Millionen Euro, die vermeintlich deliktisch erlangt wurden.
Bei den vier Hauptbeschuldigten ließen sich mehr als 11.000 Euro Bargeld feststellen.
Zur Klarstellung wiesen die Behörden darauf hin, dass es sich bei den Maßnahmenobjekten im europäischen Ausland ausschließlich um Gesellschaften handelte, die keine Kenntnis von den Inhalten der Tonträger hatten. Die Ermittlungen dauern an.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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