Die Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat Simone Oldenburg einstimmig als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin nominiert. Das teilte die Linksfraktion am Dienstag in Schwerin mit.
Der Fraktionsvorsitzende Hennis Herbst erklärte, mit Oldenburg nominiere die Fraktion eine erfahrene und kompetente Parlamentarierin.
Sie verbinde eine klare politische Haltung mit der Fähigkeit, über Fraktionsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Sie sei mit den parlamentarischen Abläufen bestens vertraut und verfüge über die besten Voraussetzungen, die Landtagssitzungen als Vizepräsidentin zu leiten.
Herbst sagte weiter, das Amt erfordere, die Rechte aller Abgeordneten zu wahren, faire Debatten zu ermöglichen und für einen respektvollen Umgang im Parlament zu sorgen.
Mit Souveränität, Verlässlichkeit und einem klaren demokratischen Kompass bringe Oldenburg die besten Voraussetzungen mit, um dieser besonderen Aufgabe gerecht zu werden.
Simone Oldenburg erklärte zu ihrer Nominierung, die Stärkung der Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern gehe vom Landtag aus. „Wir haben keinen Platz für faschistische und antisemitische Kräfte. Vielmehr sind wir eine starke Stimme für ein demokratisches Miteinander in unserer Gesellschaft“, so Oldenburg.
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