US-Börsen geben nach: Dow minus 0,4 Prozent – Bankzahlen überzeugen nur kurz

Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.670 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.805 Punkten wenige Punkte im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 30.569 Punkten 0,3 Prozent im Minus.

Zu Beginn der Berichtssaison fielen die Quartalszahlen von Wells Fargo, Citigroup und Goldman Sachs besser aus als erwartet. Die Aktien der Finanzdienstleister stiegen dennoch nur verhalten oder fielen sogar. Zu sehr prägen noch die hohen fossilen Energiepreise, die geopolitischen Unsicherheiten und die zunehmenden Zweifel an den Versprechen von sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ (KI) die Stimmung an den Börsen. Die Sorgen über KI wurden am Dienstag weiter durch die Warnung von Claude-Entwickler Anthropic genährt, wonach kleine KI-Modelle sich autonom auf schlecht gesicherten Smart-Home-Geräten replizieren könnten.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1198 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8930 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.163 US-Dollar gezahlt (-0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 119,52 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 106,10 US-Dollar, das waren 58 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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