Die Landeshauptstadt Potsdam hat ihre Kita- und Schulentwicklungsplanung an die veränderten demografischen Rahmenbedingungen angepasst. Rückläufige Geburtenzahlen und sinkende Schülerzahlen erforderten eine Überarbeitung der bisherigen Planungen, teilte die Stadtverwaltung mit.
Ziel sei es, ein bedarfsgerechtes, vielfältiges und wohnortnahes Bildungs- und Betreuungsangebot in Potsdam sicherzustellen und gleichzeitig die vorhandenen Kapazitäten optimiert zu nutzen.
In der vierten Sitzung der Arbeitsgruppe Integrierte Kita- und Schulentwicklungsplanung hat die Stadtverwaltung die zentralen Ergebnisse des Verwaltungsentwurfs vorgestellt. Torsten Wiegel, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, erklärte, dass die demografische Entwicklung sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringe.
Es sei wichtig, die hohe Qualität und Vielfalt der Potsdamer Bildungslandschaft zu erhalten und bestehende Standorte sinnvoll weiterzuentwickeln.
Die Planung sieht vor, die Betreuungskapazitäten an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Bis zum Jahr 2031 sollen insgesamt 1.030 Krippen- und Kindergartenplätze reduziert werden.
Gleichzeitig wird ein Kapazitätspuffer von zehn Prozent eingeplant, um auf Schwankungen bei den Kinderzahlen reagieren zu können. Die Stadt verfolgt das Ziel, gemeinsam mit den Trägern tragfähige Lösungen zu entwickeln und die Auswirkungen für Kinder, Familien und Beschäftigte so gering wie möglich zu halten.
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