Der Arbeitskreis Steuerschätzungen hat in seiner Herbst-Sitzung positive Einnahmeerwartungen im Vergleich zur Mai-Schätzung prognostiziert. Für Bund, Länder und Kommunen werden in den kommenden fünf Jahren Mehreinnahmen von insgesamt rund 43 Milliarden Euro erwartet.
Besonders die wirtschaftlichen Impulse der staatlichen Investitionsprogramme sollen sich positiv auswirken.
Auch Mecklenburg-Vorpommern kann mit verbesserten Einnahmeerwartungen rechnen. Für das Jahr 2026 werden gegenüber den bisherigen Annahmen positive Effekte in Höhe von 11 Millionen Euro prognostiziert, während für 2027 ein Anstieg um 163 Millionen Euro erwartet wird.
Die Steuereinnahmen der Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern sollen in den Jahren 2026 und 2027 um 89 Millionen Euro beziehungsweise 50 Millionen Euro höher ausfallen als zuvor angenommen.
Trotz der erwarteten Mehreinnahmen bleibedie Haushaltslage des Landes mit Lücken von mehr als einer Milliarde Euro jährlich herausfordernd, sagte Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung. Für die kommende Legislaturperiode sei ein umfassendes Konsolidierungs- und Modernisierungsprogramm notwendig.
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