Brandenburger CDU fordert besseres Gesundheitsmanagement für Lehrer

Die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag kritisiert die Landesregierung für mangelnde Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit von Lehrkräften. Wie die Fraktion am Freitag mitteilt, liege der Krankenstand an Schulen seit Jahren teils über zehn Prozent, ohne dass die Regierung handele.

Besonders problematisch sei das Fehlen von Daten zu psychischen Belastungen und Burnout, die laut CDU immer häufiger zu Ausfällen führten.

Kristy Augustin, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, fordert verbindliche Standards und mehr psychosoziale Unterstützung für Lehrer. „Die bestehenden Maßnahmen zum Gesundheitsmanagement sind längst nicht ausreichend, um den strukturellen Problemen entgegenzuwirken“, sagte Augustin.

Die Landesregierung verweigere sich notwendigen Analysen und verstecke sich hinter Datenschutzargumenten, anstatt anonymisierte Erhebungen zu ermöglichen.

Die CDU verweist auf aktuelle Zahlen, wonach der krankheitsbedingte Vertretungsbedarf an Grundschulen im Schuljahr 2023/2024 bei 10,4 Prozent lag, an Oberschulen bei 10,4 und an Förderschulen sogar bei 12,4 Prozent. Die Partei fordert eine „Gesundheitswende“ mit mehr Prävention und einer aktiven Fürsorgekultur an Schulen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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