Nach einer trockenen Frühsommerphase hat der ergiebige Regen im Juli und August in der Region Rostock zu einer üppigen Pilzernte geführt. Wie die städtische Pilzberatung mitteilte, sprießen aktuell vermehrt Pfifferlinge, Sommersteinpilze, Hexenröhrlinge, Täublinge, Perlpilze und Champignons nicht nur in Wäldern, sondern auch in Gärten, Parks und auf Friedhöfen.
Gleichzeitig warnt die Pilzberatung vor giftigen Arten wie dem tödlichen Grünen Knollenblätterpilz oder Pantherpilz.
Bereits in dieser Saison gab es zwei Vergiftungsfälle. Experten raten Unsicheren zur professionellen Bestimmung in einer der Pilzberatungsstellen und betonen, dass für die Identifikation stets der ganze Pilz mit Hut und Stiel vorgelegt werden muss.
Ab dem 6. September bieten Pilzberater im Botanischen Garten der Universität Rostock sowie im Bad Doberaner Kornhaus Wochenendberatungen an.
Drei neue Berater unterstützen das Team. Vom 27. bis 28. September findet im Botanischen Garten die 47. Landespilzausstellung mit 200 bis 250 Arten statt, für die Sammler ihre Funde abgeben können.
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