DAX rutscht ins Minus: Handelskonflikt zwischen China und USA belastet Stimmung

Der Dax ist am Dienstag nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag etwas in den roten Bereich gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.045 Punkten berechnet, ein Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Porsche, BASF und Qiagen, am Ende Rheinmetall, die Commerzbank und Zalando.

„Die Investoren nutzen die Wartezeit während der Verhandlungen zwischen China und den USA, um einige Kursgewinne bei den Dax-Unternehmen mitzunehmen“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Es herrschten teilweise Zweifel vor, dass bei dem Treffen in England tatsächlich der große Wurf gemacht werden könne. „Die Strafzollthematik ist sehr komplex und die chinesische Regierung will gesichtswahrend aus diesem Streit hervortreten.“

„Es wird insgesamt noch sehr spannend, wie sich die Vertreter der EWU schlagen werden“, so der Experte weiter. Die Ausgangslage sei eine vollkommen andere als die zwischen China und den USA.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1422 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8755 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,35 US-Dollar; das waren 31 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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