CDU Brandenburg warnt vor Folgen gescheiterten Compact-Verbots

Die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag hat das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Compact-Magazin kritisiert. Fraktionschef Jan Redmann sieht in dem gescheiterten Verbot eine Fehlentscheidung der früheren Bundesinnenministerin Nancy Faeser. ‚Das Extremisten-Magazin wird jetzt auftreten, als ob das gekippte Verbot eine Unbedenklichkeitsbescheinigung wäre‘, teilte Redmann mit.

Tatsächlich sei an Compact ‚gar nichts unbedenklich‘, betonte der CDU-Politiker.

Das Urteil zeige, wie Verbotsverfahren nach hinten losgehen könnten. Redmann warnte ausdrücklich vor überstürzten Verfahren, die extremistischer Gefahren vergrößern könnten.

Die Äußerungen beziehen sich auf das kürzlich gescheiterte Verbot des als rechtsextrem eingestuften Magazins.

Die CDU positioniert sich damit in der aktuellen Debatte um mögliche Parteiverbote. Der Brandenburger Landespolitiker sieht in dem Fall Compact ein warnendes Beispiel.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    GIZ verteidigt Jemen-Rückzug aus Sicherheitsgründen und verschärft Kontrollen

    Der Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Thorsten Schäfer-Gümbel, verteidigt den Rückzug aus dem Krisenland Jemen.„Ein Rückzug hat Konsequenzen – das ist uns bewusst. Aber angesichts willkürlicher Verhaftungen…

    Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen: Nur knapp die Hälfte der Mittel für 2026 bewilligt

    Das Forschungsministerium hat bislang nur knapp die Hälfte der finanziellen Mittel für die „Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen“ für 2026 bewilligt.Das geht aus Antworten des Hauses von Ministerin Dorothee Bär…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert