CDU in Brandenburg fordert mehr verkaufsoffene Sonntage

Die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag hat eine Reform des Ladenöffnungsgesetzes gefordert. Damit sollen Städte und Gemeinden im Land mehr Flexibilität bei der Festlegung verkaufsoffener Sonntage erhalten.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Frank Bommert, teilte mit, der stationäre Handel brauche faire Bedingungen gegenüber dem Online-Handel.

Bisher sind in Brandenburg nur vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr erlaubt. Die CDU will diese landesweite Obergrenze abschaffen und die Entscheidung den Kommunen überlassen.

Gezielte Sonntagsöffnungen in Verbindung mit Veranstaltungen oder Tourismus könnten neue wirtschaftliche Impulse setzen, so die Argumentation.

Die Fraktion hat dazu einen Antrag eingebracht, der auch moderne Vertriebsformen wie digitale SB-Verkaufsstellen besser verankern soll. Der stationäre Handel leide unter dem engen rechtlichen Korsett, während Online-Shops rund um die Uhr geöffnet sein dürften.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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