Dax verliert weiter: Rheinmetall-Aktien als Lichtblick

Der Dax ist am Freitag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.785 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Die große Mehrheit der Dax-Werte stand auf der Verliererseite. Bei den wenigen Gewinneraktien stechen die Titel von Rheinmetall an der Spitze der Kursliste hervor.

„Die Investoren befinden sich weiterhin in Lauerstellung und warten auf Neuigkeiten bzgl. des Handelskonflikts zwischen der EWU und den USA“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Zusätzlich rückt der Ukraine-Krieg erneut in den Fokus der Marktteilnehmer, da es in diesem wichtigen globalen Anliegen zuletzt kaum diplomatische Fortschritte gegeben hatte.“

„Das Handelsvolumen im Dax Future bleibt weiterhin dünn und deutet keinerlei Panik oder Hektik bei den Marktteilnehmern an. Es scheint sich derzeit eher um ausgedehntere Gewinnmitnahmen im Gesamtmarkt zu handeln und stellt daher keinen Paradigmenwechsel dar.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1778 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8490 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 68,11 US-Dollar, das waren 69 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    US-Senator Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren gestorben

    Der US-Senator Lindsey Graham ist tot. Er sei in der Nacht zum Samstag im Alter von 71 Jahren nach einer „plötzlichen Erkrankung“ gestorben, teilte sein Büro am Sonntag mit. Weitere…

    Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister: AfD erzeugt Standortnachteil für Hochschulen und Unternehmen

    Das Erstarken der AfD in Sachsen-Anhalt wirkt sich nach Angaben von Landeswissenschaftsminister Armin Willingmann negativ auf die Personallage von Hochschulen und Unternehmen aus. „Wir erleben schon heute, dass das von…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert