SPD und Linke wollen Extremismusprävention an Schulen stärken

Die SPD-Fraktion und die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern haben einen gemeinsamen Antrag zur Stärkung der Extremismusprävention an Schulen beschlossen. Damit reagieren sie auf steigende Gewaltvorfälle und zunehmende extremistisch Tendenzen an Bildungseinrichtungen, wie die SPD-Landtagsfraktion mitteilte.

Der Antrag sieht unter anderem vor, bestehende Anti-Gewaltkonzepte zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Zudem soll die im Schulgesetz verankerte Demokratiebildung mehr Raum erhalten. Außerdem soll die Landesregierung prüfen, ob ein digitales Unterstützungsnetzwerk für Lehrkräfte im Umgang mit antidemokratischen Verhaltensweisen eingerichtet werden kann.

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Monique Wölk, sagte, dass Schulen nicht nur Wissen vermittelten, sondern auch für demokratische Werte einstehen müssten.

Sie wies zudem die Darstellung der AfD zurück, der Beutelsbacher Konsens verbiete Lehrkräften politische Positionen. Vielmehr verpflichte er dazu, für die Demokratie einzustehen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Motorradfahrer bei Stolpe auf Usedom schwer verletzt

    Am Samstag ist ein Motorradfahrer auf der K 44 zwischen Usedom und Stolpe schwer verletzt worden. Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilte, kam der 39-jährige Deutsche aus Neubrandenburg gegen 12:10 Uhr…

    Drese bekräftigt beim CSD in Neustrelitz Solidarität mit der queeren Community

    Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese hat beim Christopher Street Day in Neustrelitz am Sonnabend ein Zeichen für Freiheit und Vielfalt gesetzt. Das teilte das Sozialministerium in Schwerin mit. Drei Wochen nach…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert