Sahra Wagenknecht kritisiert Störung des AfD-Interviews als „undemokratisch“

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht hat die Demonstranten, die das ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel gestört haben, scharf kritisiert.

„Das Sommerinterview war eine Werbeveranstaltung für die AfD. Nicht wegen der Argumente von Frau Weidel, sondern weil jeder Bürger mit einem Sinn für Fairness sich abgestoßen fühlen muss, wenn ein politisches Interview mit solchen Mitteln unmöglich gemacht werden soll. Wer glaubt, die AfD niederschreien zu müssen, demonstriert damit nur seine eigene undemokratische Arroganz und Hilflosigkeit“, sagte Wagenknecht der „Welt“.

„Eine Demokratie braucht faire Debatten und inhaltliche Auseinandersetzung, aber kein Mundtot-Machen und keine Cancel Culture. Die Aktion der Protestler war wieder mal ein Musterbeispiel für einen vermeintlichen `Kampf gegen Rechts`, der die Demokratie untergräbt und die AfD stärkt“, sagte Wagenknecht.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Strack-Zimmermann warnt vor überzogenem Optimismus bei möglichem Iran-Abkommen

    Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann warnt vor überzogenem Optimismus angesichts widersprüchlicher Angaben zu einem Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran. Der Präsident der Vereinigten Staaten habe schon viele Abkommen angekündigt,…

    Tragisches Versehen: Neunjährige Australierin bei Polizeieinsatz in Pakistan getötet

    Ein neunjähriges Mädchen aus Perth ist in Pakistan von der Polizei erschossen worden. Wie die lokalen Behörden mitteilten, handelte es sich um einen Fall von Verwechslung während eines bewaffneten Raubüberfalls.Die…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert