Linke in MV fordert Abschiebestopp nach Iran

Die Linksfraktion im Schweriner Landtag hat anlässlich des dritten Todestages von Jina Mahsa Amini ihre Solidarität mit den Menschen im Iran bekundet. Die migrationspolitische Sprecherin Steffi Pulz-Debler erklärte, man stehe an der Seite derer, die für ein Leben in Freiheit kämpfen würden.

Pulz-Debler kritisierte, dass der bundesweite Abschiebestopp in den Iran seit Ende 2023 nicht erneuert worden sei.

Seitdem würden wieder Menschen in ein Land abgeschoben, das foltere, morde und Frauen systematisch unterdrücke. Ihr Mitgefühl gelte allen Opfern und Inhaftierten, die unter unmenschlichen Bedingungen auf ihre Hinrichtung warteten.

Die Fraktion fordert eine Erneuerung des Abschiebestopps, ein Ende der Verhandlungen mit dem iranischen Regime sowie die Intensivierung humanitärer Aufnahmen nach § 22 Aufenthaltsgesetz.

Die Sprecherin warf der Union vor, sich mit Solidaritätsbekundungen wichtiggetan zu haben, während heute Menschen abgeschoben würden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Mecklenburg-Vorpommern stärkt Antidiskriminierungsberatung

    Mecklenburg-Vorpommern hat seine Zusammenarbeit mit der unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, besiegelt. Das teilte das Justiz- und Gleichstellungsministerium in Schwerin mit. Das Land war bereits 2024 der sogenannten Koalition…

    Schwerverletzter nach Unfall auf L222 bei Barsbüttel

    Gestern Mittag hat es auf der L 222 bei Barsbüttel einen Verkehrsunfall gegeben, bei dem sich ein Unfallbeteiligter schwere Verletzungen zugezogen hat. Das teilte die Polizeidirektion Ratzeburg mit. Nach dem…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert