SPD fordert stärkeren Kampf gegen Rechtsextremismus im Internet

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zum NSU und Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern hat sich mit der zunehmenden Aktivität rechtsextremistischer Gruppen im Internet befasst. Dabei wurde deutlich, dass Extremisten gezielt junge Menschen in sozialen Medien und sogar in Chats von Computerspielen anwerben, wie die SPD-Landtagsfraktion am Montag mitteilte.

Martina Tegtmeier, Obfrau der SPD-Fraktion im Untersuchungsausschuss, betonte die Dringlichkeit des Problems: „Die Aussagen von heute machen noch einmal deutlich, dass sich die Aktivitäten rechtsterroristischer Gruppen zunehmend in den digitalen Raum verlagern und immer öfter auf unsere Kinder und Jugendlichen abzielen“.

Es mangele an ausreichender Kontrolle durch Eltern, Behörden und Plattformbetreiber.

Die SPD-Politikerin forderte mehr Präventionsprogramme gegen Rechtsextremismus nach dem Vorbild der analogen Welt. „Die Zukunft ist digital. Gerade deshalb müssen wir handeln, und unsere Kinder und Jugendlichen vor den Gefahren, die rechtsterroristische Gruppen im Internet, auf Plattformen, Chats und selbst in Spielen darstellen, besser schützen.“, so Tegtmeier weiter.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Wetterbericht für Mecklenburg-Vorpommern (19.05.2026)

    Die Wetterlage in Mecklenburg-Vorpommern wird heute von leichtem Tiefdruckeinfluss geprägt. Für den heutigen Dienstag und den morgigen Mittwoch werden örtlich einzelne Gewitter erwartet, die lokal eng begrenzt Starkregen, stürmische Böen…

    SPD-Politiker kritisieren geplante Mehrbelastung von Pflegeheimbewohnern

    In der Debatte um eine Reform der Pflegeversicherung wächst der Widerstand innerhalb der SPD gegen eine Mehrbelastung der Pflegebedürftigen im Heim.Der „Bild“ (Dienstagsausgabe) sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD): „Anstatt…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert