Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vereinbaren engere Zusammenarbeit

Die Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben bei einer gemeinsamen Kabinettssitzung in Neubrandenburg eine intensivierte Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr, Energie und europäische Zusammenarbeit beschlossen. Wie beide Landesregierungen mitteilten, standen insbesondere der Ausbau der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur sowie die Energieversorgung im Mittelpunkt der Beratungen.

An den Gesprächen zur Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit nahm auch der Geschäftsträger der Polnischen Botschaft in Deutschland, Jan Tombinski, teil.

Im Verkehrsbereich vereinbarten beide Länder Verbesserungen auf der Bahnstrecke Berlin-Stralsund, die bereits ab dem Jahresfahrplan 2026 ein stündliches Regionalexpress-Angebot bieten soll. Ab 2027 soll die Verbindung umstiegsfrei sein.

Gemeinsam setzen sich die Länder für den zügigen Ausbau der Bahnstrecken Berlin-Stettin und der Vorpommern-Magistrale ein. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte, gute Verkehrsanbindungen stärkten die Wirtschaftskraft und erhöhten die Lebensqualität in der Region.

Beim Thema Energie fordern beide Länder den Bund auf, den Ausbau der Ölpipeline Rostock-Schwedt zu beschleunigen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Zudem vereinbarten sie eine engere Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz, insbesondere bei der Umsetzung des Projekts „Flutpolder Lenzer Wische“, sowie bei der gemeinsamen Beschaffung von Feuerwehrausrüstung. Die Zusammenarbeit mit Polen soll in den kommenden Jahren weiter intensiviert werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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