Ungeklärtes Fischsterben an Rostocker Küste

An der Küste zwischen Markgrafenheide und Heiligendamm werden seit Freitag zahlreiche tote Fische angespült. Wie die Rostocker Stadtverwaltung mitteilte, hat sich ein Expertenstab gebildet, um die Ursachen für das massenhafte Sterben von Flundern, Schollen und Dorschen zu ermitteln.

Beteiligt sind unter anderem das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, das Gesundheitsamt und das Amt für Brandschutz.

Als mögliche Ursache wird Sauerstoffmangel in der Ostsee vermutet, wie Steffen Zander vom Veterinäramt erläuterte. Proben wurden bereits genommen, Ergebnisse werden in der kommenden Woche erwartet.‘

Das Baden in der Ostsee bleibt zwar erlaubt, das Gesundheitsamt rät jedoch vorläufig davon ab.

Fischern im betroffenen Abschnitt wurde das Fischen zur Lebensmittelgewinnung untersagt, Anglern wird empfohlen, ihre Fänge nicht zu verzehren. Ein ähnliches Fischsterben hatte es zuletzt 2020 in Warnemünde gegeben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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