Linke wirft AfD Missbrauch des Friedensbegriffs vor

Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat der AfD vorgeworfen, den Friedensbegriff für gesellschaftliche Spaltung zu missbrauchen. Der friedenspolitische Sprecher Torsten Koplin teilte mit, die AfD inszeniere sich scheinheilig als Friedensstifterin, praktiziere aber tatsächlich Spaltung und Provokation.

Laut Koplin nutze die AfD den Friedensbegriff als Feigenblatt für Ausgrenzung, ethnische Spaltung und Verachtung demokratischer Werte.

Während sie diplomatische Lösungen fordere, setze sie gleichzeitig auf kriegerische Rhetorik und säe Misstrauen gegenüber demokratischen Institutionen.

Die Linke betonte, für eine wirkliche Friedenspolitik einzutreten, die auf Dialog, Solidarität und die Stärkung internationaler Institutionen setze. Man dürfe den Friedensbegriff nicht den Feinden der Demokratie überlassen und müsse Rechtsradikalismus entschieden bekämpfen.

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