Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt 4,4 Millionen Euro für den Ausbau von Kurzzeitpflegeplätzen bereit. Sozialministerin Drese (SPD) teilte am Montag mit, dass Pflegeeinrichtungen die Fördermittel ab sofort für Neubau-, Erweiterungs- und Umbauvorhaben beantragen können.
Fast 90 Prozent der Pflegebedürftigen in Mecklenburg-Vorpommern würden im familiären Umfeld versorgt, oft ohne Unterstützung durch ambulante Dienste.
Die Kurzzeitpflege sei wichtig, wenn Angehörige eine Auszeit benötigen oder nach Krankenhausaufenthalten eine Überbrückung notwendig werde, erklärte die Ministerin.
Besonders profitieren sollen Regionen mit bisheriger Unterversorgung. Der Förderzeitraum läuft bis zum 31. Dezember 2026. Antragsunterlagen sind auf den Seiten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales verfügbar.
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