Brandenburg hebt zwölf Wasserschutzgebiete in vier Landkreisen auf

Das Brandenburger Umweltministerium hat zwölf Wasserschutzgebiete in den Landkreisen Barnim, Dahme-Spreewald, Ostprignitz-Ruppin und Teltow-Fläming aufgehoben. Wie das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz am Dienstag mitteilte, handele es sich um Gebiete, die noch nach DDR-Recht festgesetzt worden waren und deren Fortbestehen nicht mehr erforderlich sei.

Die betroffenen Wasserwerke und Fassungsanlagen wurden bereits von den Wasserversorgern außer Betrieb genommen.

Als Gründe nannte das Ministerium betriebswirtschaftliche Erwägungen, Verschleiß der Anlagen sowie örtliche Grenzwertüberschreitungen bei Parametern der Trinkwasserverordnung. Die Anlagen seien bereits rückgebaut oder würden nicht mehr der öffentlichen Versorgung dienen.

Durch die Aufhebung entfallen die bisherigen Verbote und Nutzungseinschränkungen, was den Gemeinden und Grundstückseigentümern mehr Planungssicherheit biete.

Die öffentliche Wasserversorgung sei in allen Fällen durch andere Wasserwerke in ausreichender Menge und Qualität gesichert. In Brandenburg verbleiben insgesamt noch 331 Wasserschutzgebiete.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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