Geflügelpest in drei Brandenburger Landkreisen nachgewiesen

In Brandenburg sind drei neue Fälle von Geflügelpest in verschiedenen Landkreisen amtlich bestätigt worden. Das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz teilte mit, dass betroffene Betriebe in der Uckermark sowie in den Landkreisen Oder-Spree und Spree-Neiße betroffen sind.

Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Geflügelpestfälle bei gehaltenen Vögeln im Land auf zehn.

Im Landkreis Uckermark wurde der Virus in einem Gänsebestand mit etwa 950 Tieren festgestellt, nachdem erhöhte Tierverluste aufgetreten waren. Der Betrieb wurde sofort gesperrt und die vorgeschriebenen Maßnahmen eingeleitet, darunter die tierschutzgerechte Tötung der Tiere und die Einrichtung von Schutzzonen.

In den beiden Kleinsthaltungen mit 13 Hühnern im Landkreis Spree-Neiße sowie 20 Hühnern und 5 Gänsen im Landkreis Oder-Spree werden dagegen vorerst keine Sperrzonen eingerichtet.

Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hatte in allen Fällen zunächst das Aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N1 festgestellt, was später vom Friedrich-Loeffler-Institut als nationalem Referenzlabor bestätigt wurde. Seit September 2025 ist in Deutschland ein Anstieg der Geflügelpest-Fälle bei Wildvögeln und in Hausgeflügelbeständen zu verzeichnen.

Das Ministerium appelliert an alle Geflügelhalter, die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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