Auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Anklam und Jarmen hat sich am Samstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Die Folge war eine vierstündige Vollsperrung in Fahrtrichtung Lübeck, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Sonntag mitteilte.
Gegen 18:30 Uhr war eine 46-jährige Deutsche mit ihrem VW Passat auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs.
Aufgrund von zu hoher Geschwindigkeit bei starkem Nebel übersah sie einen vor ihr fahrenden Lkw eines 24-jährigen Polen. Um eine Kollision zu vermeiden, wich die Frau nach links aus und prallte gegen die Mittelschutzplanke.
Anschließend schleuderte der Pkw zurück und kollidierte seitlich mit dem Lkw. Zwei nachfolgende Pkw konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und stießen ebenfalls mit dem Passat zusammen.
Die Unfallverursacherin und eine 46-jährige Beifahrerin eines weiteren beteiligten Pkw wurden leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Alle drei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Anklam ab.
Eine Spezialfirma reinigte die Fahrbahn, die auf einer Länge von etwa 300 Metern durch ausgetretene Betriebsstoffe und Trümmerteile stark verunreinigt war. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 70.000 Euro geschätzt.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

